Sonntag, 21.07.2024

Warum CSD und Co. auf dem Land für Queers so wichtig sind: Das Beispiel Bad Homburg

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Friedemann Weißkopf
Friedemann Weißkopf
Friedemann Weißkopf schreibt seit 15 Jahren für die Rhein-Main Region.

In diesem Jahr fanden insgesamt 14 CSDs in Hessen statt, darunter auch erstmals in der malerischen Stadt Bad Homburg. Das Engagement von Ehrenamtlichen für queere Menschen im ländlichen Raum rückte dabei in den Fokus. Trotz der positiven Erfahrungen bei den CSD-Veranstaltungen wurden auch bedauerlicherweise Anfeindungen und Bedrohungen erlebt, was auf eine besorgniserregende Zunahme queerfeindlicher Gewalt um 66% im Vergleich zum Vorjahr in Hessen hinweist.

Die Teilnahme an kleinen CSDs wie in Bad Homburg betonte die Bedeutung solcher Veranstaltungen für die LGBTQ+-Community. Gleichzeitig wurden die fehlende Unterstützung und Beratungsangebote im ländlichen Raum thematisiert, was einen dringenden Handlungsbedarf aufzeigt. Vereine wie Colorful e.V. in Eschborn setzen sich bereits vor Ort für queerfe Menschen ein und bieten wichtige Unterstützung.

Die Schlussfolgerungen aus diesen Ereignissen unterstreichen die Notwendigkeit von Aufklärung und Sensibilisierung, insbesondere in Schulen, um Queerfeindlichkeit aktiv entgegenzuwirken. Es wird deutlich, dass mehr Unterstützung und Beratungsmöglichkeiten im ländlichen Raum geschaffen werden müssen, um die LGBTQ+-Community effektiv zu unterstützen. Das Engagement von Ehrenamtlichen und Vereinen gegen Queerfeindlichkeit ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und verdient Anerkennung und Unterstützung.

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