Dienstag, 18.06.2024

DAX weiterhin im Korrekturmodus

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Friedemann Weißkopf
Friedemann Weißkopf
Friedemann Weißkopf schreibt seit 15 Jahren für die Rhein-Main Region.

Der deutsche Leitindex DAX zeigt zum Wochenschluss weitere Kursverluste und entfernt sich von seinem jüngsten Rekordhoch. Dies sorgt bei Anlegern für Besorgnis, da die Zinssenkungshoffnungen verfrüht zu sein scheinen. Die US-Notenbank Fed signalisiert, dass Zinssätze möglicherweise länger hoch bleiben müssen, was zusätzlich für Nervosität am Markt sorgt. Die EZB-Direktorin äußert sich zurückhaltend über mögliche Zinssenkungen nach Juni, lässt aber die Zukunft der Geldpolitik weiterhin ungewiss erscheinen.

An den US-Börsen konnte der Dow Jones die Marke von 40.000 Punkten übertreffen, zeigte jedoch gegen Ende des Tages leichte Schwäche. Auch an den asiatischen Börsen war eine ähnliche Schwäche zu beobachten. Des Weiteren hat ABB die Wiring-Accessories-Sparte von Siemens in China übernommen. In Bezug auf das Unternehmen Adidas erhielt Bertelsmann-Chef Thomas Rabe nur eine mäßige Zustimmung bei seiner Wiederwahl als Aufsichtsratsvorsitzender.

Es wird deutlich, dass die Entwicklungen an den Börsen stark von den Aussichten auf Zinssätze und Geldpolitik beeinflusst werden. Sowohl in den USA als auch in Asien zeigen die Börsen eine gewisse Volatilität. Gleichzeitig sind auch internationale Geschäftsübernahmen wie die von ABB von Bedeutung. Die mäßige Zustimmung bei der Wiederwahl von Thomas Rabe zeigt, dass auch bei Führungspersonen in Unternehmen ein gewisser Unmut oder Unsicherheit vorhanden ist. Die Auswirkungen der Geldpolitik und die Entwicklung der Börsen werden in den kommenden Tagen weiterhin genau beobachtet werden müssen.

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