Freitag, 14.06.2024

Der Preisrückgang für europäische Gewerbeimmobilien setzt sich fort

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Julia Hofmann
Julia Hofmann
Julia Hofmann ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin, die für ihre fundierten Analysen und ihre klaren Erklärungen bekannt ist.

Die Preise von Gewerbeimmobilien im Euroraum könnten weiter fallen, insbesondere im Büromarkt. Die Europäische Zentralbank (EZB) prognostiziert einen anhaltenden Preisrückgang für Gewerbeimmobilien und betrachtet sie als einen der wichtigsten Bereiche für Verwundbarkeiten des Finanzsystems. Der Bericht weist auf einen Rückgang der Transaktionen und eine düstere Zukunft des Büromarkts aufgrund von Homeoffice-Nutzung und geringerer Nachfrage hin. Die Gewinnmargen der größten Immobilienunternehmen im Euroraum sind stark gesunken, und die Situation ist besser als in den USA. Wohnimmobilien zeigen Anzeichen einer Stabilisierung, aber die Risiken bleiben in einigen Ländern des Euroraums erhöht. In Deutschland sind die Preise für Häuser und Wohnungen im vergangenen Jahr stark gefallen, gemessen am Vorjahr.

Im vierten Quartal 2023 fielen die Gewerbeimmobilienpreise im Euroraum binnen Jahresfrist um 8,7 Prozent. Die Transaktionen im Gewerbeimmobiliensektor sind stark zurückgegangen. Die Nutzung von Homeoffice hat zu einem strukturellen Rückgang der Nachfrage nach Büroräumen geführt. Die Gewinnmargen der größten Immobilienunternehmen im Euroraum sind seit Anfang 2022 stark gesunken. In Deutschland sind die Preise für Häuser und Wohnungen im vergangenen Jahr um 8,4 Prozent gefallen.

Schlussfolgerungen und Meinungen: Die Preisanpassung bei Gewerbeimmobilien wird voraussichtlich weiter anhalten, insbesondere aufgrund der geringeren Nachfrage nach Büroräumen aufgrund der verstärkten Nutzung von Homeoffice. Die Risiken im Zusammenhang mit Gewerbeimmobilien bleiben hoch, während Wohnimmobilien Anzeichen einer Stabilisierung zeigen. In Deutschland ist ein erheblicher Rückgang der Preise für Häuser und Wohnungen zu verzeichnen.

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