Dienstag, 18.06.2024

Chefin der „Wirtschaftsweisen“ fordert Politik zu Rentenreform auf unter dem partieübergreifenden Konsens

Empfohlen

Alexander Müller
Alexander Müller
Alexander Müller ist ein erfahrener Journalist mit einem starken Sinn für investigative Berichterstattung.

Monika Schnitzer, die Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, hat in einem aktuellen Statement eine parteiübergreifende Rentenreform gefordert. Ihr Ziel ist es, das Rentenniveau zu garantieren und Beitragsanstiege abzudämpfen. Diese Forderung kommt vor dem Hintergrund des bevorstehenden Renteneintritts der Babyboomer-Generation und der kontrovers diskutierten Rente mit 63.

Insbesondere die Rente mit 63 steht im Zentrum der Debatte. Die FDP spricht sich für ihre Abschaffung aus, während die SPD Änderungen an dem Modell ablehnt. Die geplante Rentenreform, über die Monika Schnitzer spricht, ist bisher noch nicht vom Bundeskabinett beschlossen worden, und es gibt unterschiedliche Positionen zu diesem Thema.

Ein weiteres Problem, das Monika Schnitzer anspricht, ist die Tatsache, dass die Rente mit 63 vor allem von Durchschnittsverdienern und überdurchschnittlich gesunden Menschen genutzt wird. Um diesem Problem entgegenzuwirken, schlägt Schnitzer vor, die abschlagsfreie Rente für Geringverdiener vorzubehalten und staatliche Zuschüsse zum Sparen für die Rente anzubieten.

Am Ende ihres Statements plädiert Monika Schnitzer dafür, Maßnahmen zu ergreifen, die das Rentenniveau sichern, Arbeitsanreize für ältere Menschen schaffen und staatliche Zuschüsse zum Sparen für die Rente bereitstellen. Diese Reformen, so Schnitzer, seien notwendig, um die Rentensituation in Deutschland zu verbessern und zukünftige Herausforderungen zu bewältigen.

- Werbung -spot_img

Weiterlesen

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Aktuelle Artikel