Samstag, 13.07.2024

Deponie Wiesbaden: Neue Deponie ist ab jetzt in Betrieb

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Friedemann Weißkopf
Friedemann Weißkopf
Friedemann Weißkopf schreibt seit 15 Jahren für die Rhein-Main Region.

Die Deponie in Wiesbaden ist eine wichtige Einrichtung für die Abfallentsorgung in der Stadt und der umliegenden Region. Betrieben von den Entsorgungsbetrieben der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW), ist die Deponie ein zentraler Ort für die Ablagerung von Müll und anderen Abfällen. Die Deponie ist in der Regel für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, sondern nur für registrierte Nutzer wie Unternehmen und Kommunen.

Der Deponiebetrieb in Wiesbaden ist streng reguliert, um sicherzustellen, dass die Umweltauswirkungen minimiert werden. Die ELW haben strenge Vorschriften für die Art und Weise, wie Abfälle auf der Deponie gelagert werden, sowie für die Überwachung der Luft- und Wasserqualität in der Umgebung. Die Deponie ist auch mit einer modernen Gas- und Flüssigkeitsaufbereitungsanlage ausgestattet, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren.

Deponiebetrieb in Wiesbaden

Deponie Dyckerhoffbruch

Die Deponie Dyckerhoffbruch ist eine von zwei Deponien in Wiesbaden. Sie besteht aus den Deponieabschnitten I bis III (DA I – DA III). Der DA I wurde bereits rekultiviert, während der DA II in der Stilllegungsphase ist. Der DA III befindet sich derzeit in der sogenannten Ablagerungsphase mit einem geringen Ablagerungsvolumen. Die Deponie Dyckerhoffbruch wird von den Entsorgungsbetrieben der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW) betrieben und befindet sich in der Nähe des Dyckerhoffbruchs.

Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW)

Die ELW sind für die Abfallentsorgung in Wiesbaden zuständig. Sie betreiben die Deponie Dyckerhoffbruch sowie die Deponie Mainzer Straße. Die ELW bieten auch einen Containerdienst, Wertstoffhöfe und eine Müllzerkleinerungsanlage an. Die Mitarbeiter der ELW sind für die Abholung und Entsorgung von Abfällen sowie für die Verwertung von Wertstoffen verantwortlich.

Abfallmanagement und -verwertung

Die ELW sind für das Abfallmanagement und die -verwertung in Wiesbaden zuständig. Sie bieten einen Abfallkalender an, der die Abfuhrtermine für Siedlungsabfälle und Gewerbeabfall enthält. Die ELW stellen auch Abfallbehälter zur Verfügung und erheben Gebühren für die Abfallentsorgung. Die ELW sind bestrebt, Abfälle so weit wie möglich zu vermeiden und zu recyceln. Sie haben auch Programme zur Verwertung von Asbest und zur Nutzung von Abfällen aus dem Steinbruch und Kalksteinbruch. Die ELW haben auch ein Planfeststellungsverfahren für die Erweiterung der Deponie Dyckerhoffbruch durchgeführt, um die Kapazität der Deponie zu erhöhen und das Deponiegas zu nutzen.

Umweltauswirkungen und Regelungen

Umweltschutzmaßnahmen

Die Deponie Wiesbaden ist bestrebt, die Umweltauswirkungen auf ein Minimum zu reduzieren. Hierfür wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen, wie zum Beispiel Artenschutz- und Kompensationsmaßnahmen. Dadurch werden Eingriffe in die Umwelt minimiert und Lebensräume von Pflanzen und Tieren geschützt sowie wiederhergestellt. Zudem gibt es eine Ausgleichsfläche, die als Rückzugsgebiet für Tiere dient.

Auch bei der Abwasserreinigung wird auf Umweltschutz geachtet. Das Sickerwasser wird in einer TASI-Anlage (Technisch ausgerüstete Sonderabfall-Entsorgungsanlage) gereinigt, bevor es in den Vorfluter abgeleitet wird. Dadurch wird verhindert, dass Schadstoffe ins Grundwasser gelangen.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Die Deponie Wiesbaden unterliegt verschiedenen rechtlichen Rahmenbedingungen. So muss sie sich beispielsweise an das Kreislaufwirtschaftsgesetz und die Deponieverordnung halten. Diese Gesetze regeln unter anderem die Art und Weise der Entsorgung von Abfällen und die Überwachung der Deponie.

Nachsorgephase

Auch nach der Stilllegung der Deponie muss eine Nachsorgephase durchgeführt werden. Hierbei wird die Deponie überwacht und kontrolliert, um sicherzustellen, dass keine schädlichen Stoffe in die Umwelt gelangen. Zudem müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die Deponie langfristig zu sichern.

Die Deponiebetreiber sind verpflichtet, die Deponie über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren zu überwachen und zu kontrollieren. Dabei müssen sie auch die Öffnungszeiten einhalten, um die Anwohner nicht zu belästigen.

Thomas Harrlandt, Geschäftsführer der ELW (Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden), betont die Bedeutung der Deponie für die Region: „Die Deponie Wiesbaden ist ein wichtiger Bestandteil der Abfallwirtschaft in der Rhein-Main-Region und trägt dazu bei, dass Abfälle fachgerecht entsorgt werden können.“

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