Dienstag, 21.07.2026

Spielplatz in Bierstadt-Nord eröffnet mit inklusiven Spielangeboten und umfangreichem Schattenkonzept

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Der südliche Teil des neuen Spielplatzes im Neubaugebiet Bierstadt-Nord ist offiziell freigegeben worden. Die Anlage soll Kindern unterschiedliche Spielmöglichkeiten bieten und setzt zugleich auf Zugänglichkeit und Schutz vor Sonne. Der Spielplatz liegt im Zentrum einer rund 2,8 Hektar großen Grünfläche, die mehrere Wohnbereiche des Quartiers miteinander verbindet.

Ausstattung und Barrierefreiheit

Kern der Anlage ist ein Kletterturm mit Hängebrücke, verschiedenen Kletter- und Balancierelementen sowie einer geschwungenen Rutsche. Ergänzt wird das Angebot durch eine Spielkombination mit einer flach ansteigenden Rampe, die gezielt auch Kindern mit Mobilitätseinschränkungen die Nutzung ermöglichen soll. Tast- und Bewegungselemente sowie ein Sandspieltisch, an dem auch Kinder im Rollstuhl spielen können, erweitern das Angebot.

Dazu kommen ein ebenerdig eingebautes Bodentrampolin, eine Vogelnestschaukel und Federwippen für Kleinkinder. Verschiedene Balancier- und Kletterangebote sollen zusätzlich Anreize zum Entdecken und Bewegen geben.

Beschattung und Begrünung

Ein zentrales Merkmal der Anlage ist ein umfassendes Beschattungskonzept. Über den Hauptspielbereichen wurden großflächige, starkwindgeeignete Sonnenschirme installiert, die bereits nach der Eröffnung Schatten spenden. Neu gepflanzte Bäume sollen in den kommenden Jahren zusätzlichen natürlichen Sonnenschutz und Kühle liefern.

Nutzung, Kosten und Ausblick

Rund um die Spielgeräte sind großzügige Rasenflächen angelegt worden. Wegen der anhaltenden Trockenheit konnten sich die Flächen bislang nicht ausreichend entwickeln und bleiben vorerst gesperrt. Die Stadt bittet Besucherinnen und Besucher, die Absperrungen zu beachten, damit die Flächen schnellstmöglich freigegeben werden können.

Die Anlage ist Teil eines öffentlichen Freiraums mit 83 neu gepflanzten Bäumen. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 2,29 Millionen Euro, davon entfallen etwa 810 000 Euro auf den Spielplatzbereich.

Bürgermeisterin Christiane Hinninger verwies darauf, dass Spielplätze in neu entstandenen Quartieren nicht nur Orte zum Spielen, sondern auch Treffpunkte für Familien und Bausteine einer lebenswerten Stadt seien. Ziel sei es, einen Ort zu schaffen, den alle Kinder nutzen können und der den Herausforderungen des Klimawandels Rechnung trage.

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