Freitag, 13.03.2026

Kita Flotte Ente eröffnet in Westend nach Umbau eines Autohauses

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Die neue Kindertagesstätte Flotte Ente hat im Wiesbadener Westend den Betrieb aufgenommen. Träger ist die Terminal for Kids gGmbH. Die Einrichtung entstand durch die Umnutzung eines ehemaligen Autohauses und bietet Platz für 82 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt. Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher und Thomas Scheffler, Leiter der Abteilung Kindertagesstätten und Kindertagespflege, besichtigten die Räume bei einem Rundgang.

Standort und Kapazität

Mit dem Standort reagiert die Landeshauptstadt auf den hohen Bedarf an wohnortnahen Betreuungsplätzen. Die Leitung nennt die Lage im dicht besiedelten Westend als Grund für die Wahl der ehemaligen Gewerbeflächen. Insgesamt stehen 82 Plätze zur Verfügung, die Kinder vom Kleinkindalter bis zum Schuleintritt aufnehmen sollen.

Umnutzung und räumliche Gestaltung

Aus den früheren Verkaufs und Werkstatträumen wurden helle, kindgerechte Bildungs und Betreuungsbereiche geschaffen. Die Kita Leitungen Aytug Gün und Janice Renneisen führten bei der Eröffnung durch die Räume und erklärten das pädagogische Konzept sowie die räumliche Gestaltung. Laut den Leitungen wurden die Flächen so angepasst, dass unterschiedliche altersgerechte Lern und Spielbereiche entstehen.

Politische Zielsetzung und Folgen

Becher und Scheffler hatten die entstehende Einrichtung bereits während der Planungs und Bauphase mehrfach besucht. Dr. Patricia Becher bewertete den Start als Beispiel dafür, wie innerstädtische Flächen verantwortungsvoll und kreativ für Familien genutzt werden können. Sie betonte, dass gerade im Westend der Bedarf an qualitativ hochwertigen Betreuungsplätzen besonders hoch sei. Mit der neuen Kita werde nicht nur zusätzlicher Betreuungsbedarf gedeckt, sondern auch das soziale Miteinander im Stadtteil gestärkt, so Becher.

Die Stadtverwaltung sieht in dem Projekt eine Fortsetzung ihres Kurses, zusätzliche Betreuungsangebote zu schaffen und bestehende Strukturen bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Betreiber und Stadt wollen die Einrichtung nun in den Regelbetrieb überführen und die Auslastung beobachten.

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