Freitag, 14.06.2024

NATO-Beitritt der Ukraine: Sicherheit auch vor Kriegsende

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Laura Schnaid
Laura Schnaid
Laura Schnaid ist Investigativjournalistin, die sich auf Korruptionsfälle und Missstände in der Gesellschaft spezialisiert hat.

Die Ukraine hat offiziell die NATO um Beitrittsverhandlungen gebeten und beantragt die Aufnahme bis spätestens Juli 2028. Dies geht aus einem Strategiepapier hervor, das der dpa vorliegt. In dem Papier werden Vorschläge zur Unterstützung der Ukraine durch verbündete Länder sowie direkte Militäreinsätze in bestimmten Bereichen angeregt. Die Ukraine fordert, dass verbündete Länder ihre Hilfen auf 0,25 Prozent ihrer Wirtschaftskraft steigern. Darüber hinaus wird betont, dass die westliche Unterstützung bisher nicht ausreicht, um die Lebensfähigkeit der Ukraine zu garantieren. Eine glaubwürdige Perspektive der NATO-Mitgliedschaft könnte Russland dazu bewegen, den Krieg zu beenden, heißt es in dem Papier. Zudem werden Forderungen nach einer Phase der ‚Eindämmung‘ Russlands und der Lieferung von konventionellen Waffenarten an die Ukraine ohne Einschränkungen vorgebracht.

In dem Strategiepapier wird auch die Dringlichkeit betont, dass direkte Militäreinsätze durch NATO-Staaten in bestimmten Bereichen erforderlich sind, um die Sicherheit der Ukraine zu gewährleisten. Es wird davon ausgegangen, dass die westliche Unterstützung allein nicht ausreicht, um die Lebensfähigkeit der Ukraine zu sichern. Die Ukraine sieht in einer NATO-Mitgliedschaft die Möglichkeit, den langanhaltenden Konflikt zu beenden und ihre Souveränität zu sichern. In dem Papier wird festgestellt, dass eine Phase der ‚Eindämmung‘ Russlands notwendig ist, um Frieden und Sicherheit in der Region zu gewährleisten. Die Ukraine betont, dass die westliche Unterstützung bisher nicht ausreicht und fordert die Lieferung von konventionellen Waffenarten an die Ukraine ohne Einschränkungen.

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