Montag, 24.06.2024

US-Philosophin Seyla Benhabib gewinnt den Adorno-Preis der Stadt Frankfurt

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Sophia Wegner
Sophia Wegner
Sophia Wegner ist eine renommierte Kolumnistin, die für ihre scharfsinnigen Kommentare zu aktuellen Ereignissen bekannt ist.

Die renommierte US-Philosophin Seyla Benhabib wird mit dem Theodor-W.-Adorno-Preis 2024 von der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. Der Preis wird alle drei Jahre vergeben und ist mit 50.000 Euro dotiert. Benhabib erhält die Auszeichnung für ihre besonderen Leistungen im Bereich Philosophie und Politikwissenschaft.

Die gebürtige Istanbulerin untersucht und betont in ihren Analysen und politischen Forderungen den moralischen Universalismus im Sinne von Kant. Sie argumentiert, dass praktische Solidarität und gelebte Demokratie die Menschenwürde wahren können. Benhabib ist keine Unbekannte in der Preisszene. Bereits in der Vergangenheit erhielt sie renommierte Auszeichnungen wie den Meister-Eckhart-Preis, den Dr. Leopold Lucas-Preis und den Ernst-Bloch-Preis.

Theodor W. Adorno, ein bedeutender Vertreter der Frankfurter Schule und einer der namhaftesten Philosophen des 20. Jahrhunderts, war maßgeblich an der Verleihung des Preises beteiligt. Adorno, der viele Jahre an der Universität Frankfurt und dem Institut für Sozialforschung wirkte, gilt als einer der Wegbereiter der Kritischen Theorie.

Die Ehrung von Seyla Benhabib mit dem Theodor-W.-Adorno-Preis würdigt ihre bedeutenden Beiträge zur Kritischen Theorie sowie ihr Engagement für moralischen Universalismus, praktische Solidarität und gelebte Demokratie.

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