Montag, 24.06.2024

Prävention von Suiziden in Hessen: Warnsignale frühzeitig erkennen

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Friedemann Weißkopf
Friedemann Weißkopf
Friedemann Weißkopf schreibt seit 15 Jahren für die Rhein-Main Region.

Suizidprävention bei Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiges Thema in Hessen. Laut Statistiken ist Suizid die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen, wobei im Jahr 2022 172 Fälle bei 15- bis 19-Jährigen verzeichnet wurden. Es sind auch 20 Kinder unter 15 Jahren betroffen. Risikofaktoren wie psychische Störungen und erhöhte Impulsivität tragen zu dieser erschütternden Realität bei. Leider werden diese Erkrankungen oft nicht rechtzeitig erkannt, was zu schwerwiegenden Folgen führen kann.

Initiativen und Projekte spielen eine entscheidende Rolle, um diese traurige Realität zu bekämpfen. ‚Tomoni Mental Health‘ und ‚ANNA‘ sind nur einige Beispiele für Initiativen, die bei der Aufklärung und Prävention eine wichtige Rolle spielen. Durch Gespräche und Schulungsangebote können Warnsignale frühzeitig erkannt werden, und es kann Leben gerettet werden.

Die Corona-Pandemie hat zusätzlich zu einer signifikanten Zunahme psychischer Belastung und Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen geführt. Dies unterstreicht die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Suizidprävention und Unterstützung betroffener Familien und Jugendlicher.

Kinder und Jugendliche mit suizidalen Gedanken können kostenlose Hilfe in Darmstädter Kinderkliniken erhalten, was einen wichtigen Schritt zur Unterstützung dieser verletzlichen Bevölkerungsgruppe darstellt.

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