Sonntag, 14.07.2024

Einwohner Mexiko: Zahlen und historische Entwicklung

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Julia Hofmann
Julia Hofmann
Julia Hofmann ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin, die für ihre fundierten Analysen und ihre klaren Erklärungen bekannt ist.

Mexiko ist ein Land in Nordamerika und hat eine Bevölkerung von etwa 129 Millionen Einwohnern im Jahr 2022. Mexiko ist das zehntbevölkerungsreichste Land der Welt und das bevölkerungsreichste Land in Lateinamerika. Die Bevölkerung Mexikos wächst jedoch langsamer als in früheren Jahrzehnten und wird voraussichtlich bis 2050 auf etwa 140 Millionen Menschen ansteigen. Die demografische Struktur des Landes ist relativ jung, mit einem Medianalter von 28,7 Jahren im Jahr 2022.

Die Bevölkerung Mexikos hat sich im Laufe der Geschichte stark verändert, insbesondere aufgrund von Migration und Urbanisierung. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Bevölkerung Mexikos von ländlichen Gebieten in städtische Zentren verlagert, was zu einem schnellen Wachstum der Städte und einem Rückgang der ländlichen Bevölkerung geführt hat. Die meisten Einwohner Mexikos leben in den größten Städten des Landes, darunter Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey.

Demografische Struktur

Altersstruktur und Medianalter

Mexiko hat eine relativ junge Bevölkerung. Laut den World Population Prospects der Vereinten Nationen betrug das durchschnittliche Alter der Bevölkerung im Jahr 2020 28,3 Jahre. Die Altersstruktur zeigt, dass etwa 28% der Bevölkerung jünger als 15 Jahre alt sind, während nur 8% älter als 65 Jahre sind. Das Medianalter in Mexiko betrug 2020 28,2 Jahre, was bedeutet, dass die Hälfte der Bevölkerung jünger als 28,2 Jahre und die andere Hälfte älter als 28,2 Jahre ist.

Fertilitätsrate und Geburtenrate

Die Fertilitätsrate in Mexiko hat in den letzten Jahrzehnten abgenommen, liegt aber immer noch über dem weltweiten Durchschnitt. Laut Statista betrug die Fertilitätsrate im Jahr 2022 2,1 Kinder pro Frau. Die Geburtenrate lag im selben Jahr bei 14,9 Geburten pro 1000 Einwohner.

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung in Mexiko hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Laut Statista betrug die Lebenserwartung bei der Geburt im Jahr 2022 76,8 Jahre. Frauen haben eine höhere Lebenserwartung als Männer, mit 79,2 Jahren im Vergleich zu 74,5 Jahren für Männer.

Insgesamt zeigt die demografische Struktur Mexikos eine relativ junge Bevölkerung mit einer abnehmenden Fertilitätsrate und einer steigenden Lebenserwartung.

Migration und Urbanisierung

Migrationssaldo und Immigration

Mexiko ist ein Land mit einer hohen Migrationsrate. Im Jahr 2021 betrug der Migrationssaldo in Mexiko etwa 62.000 Personen. Die meisten Migranten kommen aus den USA, gefolgt von Guatemala und Honduras. Die Einwanderung in Mexiko ist jedoch auch ein wichtiger Faktor, da das Land eine der höchsten Einwanderungsraten in Amerika aufweist. Die meisten Einwanderer kommen aus den USA und Spanien.

Städtische Entwicklung

Mexiko hat in den letzten Jahrzehnten eine rasante städtische Entwicklung erlebt. Die Urbanisierung in Mexiko hat in den letzten Jahren stark zugenommen und beträgt derzeit etwa 81,3%. Die meisten Einwohner leben in den größten Städten, wie Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey. Die städtische Entwicklung hat jedoch auch zu Problemen wie Überbevölkerung, Umweltverschmutzung und Verkehrsproblemen geführt.

Die Regierung hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, um diese Probleme zu lösen, darunter die Schaffung von Arbeitsplätzen in ländlichen Gebieten und die Förderung der Entwicklung kleinerer Städte. Die größten Städte in Mexiko sind auch die wirtschaftlichen und kulturellen Zentren des Landes. Die meisten Einwohner Mexikos leben in den Ballungsräumen der größten Städte, was zu einer hohen Bevölkerungsdichte führt.

Mexiko hat auch eine große Diaspora in den USA und anderen Ländern. Die mexikanische Diaspora ist eine der größten der Welt und umfasst etwa 11% der Gesamtbevölkerung des Landes. Die meisten Migranten aus Mexiko leben in den USA und tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung beider Länder bei.

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