Montag, 22.07.2024

Ching Chang Chong: Ursprung und Bedeutung des Spiels

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Jonas Fischer
Jonas Fischer
Jonas Fischer ist ein vielseitiger Redakteur, der in verschiedenen Bereichen des Journalismus tätig ist.

Ching chang chong ist ein pejorativer Begriff, der verwendet wird, um die chinesische Sprache und Menschen chinesischer Abstammung oder andere Menschen ostasiatischer Herkunft, die als chinesisch wahrgenommen werden, zu verspotten oder zu imitieren. Der Begriff ist eine abfällige Nachahmung der Mandarin- und Kantonesisch-Phonologie. Die Phrasen begleiten manchmal Angriffe oder körperliche Einschüchterungen von Ostasiaten und Rassismus gegen asiatische Amerikaner ist ein ernstes Problem in den USA.

Der historische Kontext und die Verwendung von Ching chang chong sind vielfältig. Der Begriff tauchte erstmals in den USA im späten 19. Jahrhundert auf und wurde im 20. Jahrhundert in der Populärkultur weit verbreitet. Es wurde in Filmen, Fernsehsendungen, Musik und sogar in der Politik verwendet. Ein Beispiel dafür ist die Verwendung des Begriffs durch den ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon in einem Gespräch mit dem taiwanesischen Präsidenten Chiang Kai-Shek.

Historischer Kontext und Verwendung

Entstehung im 19. Jahrhundert

Die Phrase „Ching Chang Chong“ hat ihren Ursprung im 19. Jahrhundert, als die USA begannen, Handelsbeziehungen mit China aufzunehmen. Die Phrase wurde in den USA als eine Art pejorativer Modus verwendet, um die chinesische Sprache und Kultur zu imitieren und zu verspotten.

Verbreitung in Musik und Literatur

Die Phrase „Ching Chang Chong“ wurde in verschiedenen Formen der Musik und Literatur verwendet. In John Steinbecks Roman „Cannery Row“ wird die Phrase verwendet, um die chinesischen Charaktere zu verspotten. Auch in Lee S. Roberts und J. Will Callahans Ragtime-Pianosong „Ching Chong“ wird die Phrase verwendet.

Anti-Chinesische Stimmung und Gesetzgebung

Die Verwendung der Phrase „Ching Chang Chong“ spiegelt die anti-chinesische Stimmung wider, die in den USA im späten 19. Jahrhundert und frühen 20. Jahrhundert herrschte. Diese Stimmung gipfelte im „Yellow Peril“, einer rassistischen Überzeugung, dass die Chinesen eine Bedrohung für die westliche Welt darstellten. Die chinesische Ausschlussgesetzgebung von 1882 verbot die Einwanderung von Chinesen in die USA und trug zur Verbreitung dieser Stimmung bei.

Insgesamt ist die Phrase „Ching Chang Chong“ ein Beispiel für die Verwendung von Sprache als Werkzeug der Diskriminierung und des Rassismus. Obwohl die Verwendung der Phrase heute weniger verbreitet ist, bleibt sie ein Symbol für die anti-chinesische Stimmung und Gesetzgebung der Vergangenheit.

Moderne Wahrnehmung und Folgen

Medien und öffentliche Figuren

In den Medien und von öffentlichen Figuren wird „Ching Chang Chong“ oft als Witz oder Scherz verwendet, ohne die Auswirkungen auf die asiatische Gemeinschaft zu berücksichtigen. Zum Beispiel benutzte Shaquille O’Neal den Begriff in einem YouTube-Video, das dazu führte, dass er von der Media Action Network for Asian Americans kritisiert wurde. Rosie O’Donnell und Stephen Colbert haben den Begriff auch in ihren Shows verwendet, was zu Kontroversen führte.

Gesellschaftliche Auswirkungen

Die Verwendung von „Ching Chang Chong“ als rassistischer Scherz kann zu Gewalt und Diskriminierung gegenüber asiatisch-amerikanischen Gemeinschaften führen. Es kann auch dazu führen, dass asiatische Amerikaner in der Gesellschaft stereotypisiert werden. Dies kann dazu führen, dass asiatische Amerikaner Schwierigkeiten haben, sich in der Gesellschaft zu integrieren und gleichberechtigt behandelt zu werden.

Reaktionen und Gegenmaßnahmen

Asiatische Amerikaner und ihre Organisationen haben gegen die Verwendung von „Ching Chang Chong“ und anderen rassistischen Begriffen protestiert. Sie haben auch die Medien und öffentliche Figuren aufgefordert, sich für ihre Verwendung dieser Begriffe zu entschuldigen und sie nicht mehr zu verwenden. Einige asiatisch-amerikanische Organisationen, wie die Media Action Network for Asian Americans, haben sich auch dafür eingesetzt, dass die Medien und öffentliche Figuren für ihre Verwendung rassistischer Begriffe zur Rechenschaft gezogen werden.

In Bezug auf das erste Änderungsrecht können öffentliche Figuren und Medien frei sprechen und ihre Meinungen äußern. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Verwendung von rassistischen Begriffen wie „Ching Chang Chong“ nicht nur beleidigend, sondern auch schädlich für die asiatisch-amerikanische Gemeinschaft sein kann.

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