Der US-Generalkonsul in Frankfurt, Brian Heath, hat das Dokumentationszentrum Hanauer Militärgeschichte im Chariseum Wolfgang besucht. Begleitet wurde er von der Vorsitzenden des Fördervereins, Margret Härtel, dem Militärhistoriker Jens Arndt und Martin Hoppe, Fachbereichsleiter für Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen.
Besuch im Chariseum Wolfgang
Heath, der seit 2024 in Frankfurt am Main tätig ist, informierte sich vor Ort über die Dauerausstellung zur Geschichte der amerikanischen Streitkräfte in Hanau. Die Gastgeber führten ihn durch die Räume des Dokumentationszentrums, erläuterten Ausstellungsinhalte und stellten die Vereinsarbeit vor.
Fokus der Ausstellung
Die Schau legt den Schwerpunkt auf die Präsenz der amerikanischen Streitkräfte von der Befreiung vom nationalsozialistischen Regime 1945 bis zum Abzug 2008 sowie auf die anschließenden Konversionsprozesse. Jens Arndt leitete die Führung und wies auf zahlreiche Originalexponate hin. Filmterminals und Hörstationen ergänzen demnach die ausgestellten Objekte und sollen unterschiedliche Perspektiven auf die lokale Militärgeschichte vermitteln. Laut Teilnehmern zeigte sich der Generalkonsul beeindruckt von der Darstellung und der medialen Aufbereitung.
Einladungen und weitere Stationen
Margret Härtel übergab Heath eine Einladung von Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Zudem richtete sie eine Einladung an General John Abizaid, der 1998 die damalige Oberbürgermeisterin nach West Point in New York eingeladen hatte. Bei der Übergabe spielte ein ausgestellter Kadettenhut aus West Point eine Rolle, das Objekt ist Teil der Sammlung des Dokumentationszentrums.
Im Anschluss besuchte Heath das Historische Museum Hanau Schloss Philippsruhe. Dort führte Martin Hoppe ihn durch die Ende Januar neu eröffneten Abteilungen ‚Neustadt Hanau‘ und ‚Papiertheatermuseum‘. Den Abschluss des Besuchstags bildete ein Termin bei der Heraeus Holding.
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