Die Imkerei Ullmann hat 672 Gläser Honig an die fast 60 Kindertagesstätten in Hanau gespendet. Jede der 244 Kitagruppen erhält drei Gläser mit unterschiedlichen Sorten Blütenhonig: pur, mit Kakao und mit Himbeere. Die Aktion soll gesunde Ernährung und Umweltbildung verbinden.
Umfang der Spende
Insgesamt wurden an die städtischen Kitas und Einrichtungen in freier Trägerschaft 672 Gläser verteilt. Damit können alle 244 Kitagruppen in Hanau mit jeweils drei Gläsern versorgt werden. Die Imkerei spricht von einer einmaligen Lieferung, die den Start eines Projekts zum Thema gesundes Frühstück begleitet.
Herkunft des Honigs und Motive der Imkerei
Der Honig stammt vollständig aus Hanau. Die Imkerei Ullmann betreut nach Angaben des Betriebs 1 050 Bienenvölker, davon 350 innerhalb des Hanauer Stadtgebiets. Aus dem Ertrag dieser Völker wurden die Gläser für die Kitas abgefüllt. Die Idee zur Spende entstand im Zusammenhang mit Initiativen für ein gesundes Frühstück in Kindertageseinrichtungen.
Oberbürgermeister Claus Kaminsky würdigte die Aktion als Verbindung von gesunder Ernährung, Umweltbildung und regionaler Verantwortung. Er betonte, dass es ein deutliches Zeichen für nachhaltiges Engagement sei, wenn der Honig aus Hanauer Völkern den Kindern vor Ort zugutekommt.
Bildungsangebot in den Kitas
Die symbolische Übergabe fand im Rathaus Hanau statt. 25 Kinder der Kita Sandeldamm nahmen die erste Lieferung entgegen. Die Spende ist Auftakt für ein Projekt, in dem sich die Kinder altersgerecht mit Bienen, Honiggewinnung und Ernährung beschäftigen sollen.
Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri kündigte an, dass Vertreter der Imkerei und er selbst in nächster Zeit zum gesunden Frühstück in die Kita Sandeldamm eingeladen sind, um das Projekt zu begleiten. Er sagte, solche Vorhaben zeigten, wie frühkindliche Bildung praktisch gestaltet werden könne und der Honig dafür ein geeigneter Ausgangspunkt sei.
Die Stadt Hanau bedankte sich bei der Imkerei Ullmann für die Spende und das damit verbundene Engagement zugunsten der städtischen Kindertagesstätten.
Quelle anzeigen


