Dienstag, 13.01.2026

Duldsam: Bedeutung, Herkunft und Anwendung im Alltag

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Das Adjektiv ‚duldsam‘ bezeichnet eine besondere Eigenschaft des Charakters. In der deutschen Sprache steht es für Nachsicht, Toleranz und Versöhnungsbereitschaft. Eine duldsame Person zeigt Geduld und akzeptiert die Schwächen oder Fehler anderer Menschen. Der Ursprung des Begriffs kann auf die Begriffe für Geduld im Neugriechischen und Hebräischen zurückgeführt werden, wodurch die kulturelle Verbindung zu Verständnis und Mitgefühl deutlich wird. Laut Duden beschreibt ‚duldsam‘ die Fähigkeit, in schwierigen Situationen ruhig und gelassen zu bleiben. Häufig findet man den Begriff in literarischen Texten und im täglichen Leben, wo er oft als Synonym für Geduld oder Nachsicht verwendet wird. Das Sprachnudel-Wörterbuch betont, dass die Aussprache des Wortes elegant und klar ist, was zur Ästhetik der Sprache beiträgt.

Ursprung und Herkunft des Begriffs

Im deutschen Raum hat das Adjektiv ‚duldsam‘ seine Wurzeln in dem Verben ‚dulden‘, das auf eine lange Tradition der Toleranz und Duldsamkeit hinweist. Die Herkunft des Begriffs reicht zurück bis ins Neuhochdeutsche und ist abgeleitet von dem mittelhochdeutschen ‚dulden‘, das im Kontext von Geduld und Nachsicht steht. In der christlichen Lehre wird der Leidensbegriff oft mit der Toleranz gegenüber anderen Überzeugungen und Handlungsweisen in Verbindung gebracht. So reflektiert ‚duldsam‘ nicht nur eine grammatikalische Anwendung, sondern auch soziale und philosophische Aspekte der Gleichberechtigung und Anerkennung. In Wörterbüchern wie dem Duden werden die Bedeutungen des Begriffs umfassend dargestellt, also sowohl die Aussprache (IPA) als auch Hörbeispiele zur Verfügung gestellt. Synonyme wie nachsichtig und geduldig verdeutlichen die Vielfalt des Begriffs in der deutschen Sprache und seine elegante Wiedergabe. Daher zeigt die Untersuchung von ‚duldsam‘ auch die tiefen Wurzeln der Toleranz und des Gewährenlassens in der Gesellschaft.

Anwendungsbeispiele im Alltag

Duldsamkeit spielt eine zentrale Rolle in unserem täglichen Leben und prägt unsere zwischenmenschlichen Beziehungen. Im Straßenverkehr beispielsweise ist ein duldsames Verhalten entscheidend, um Konflikte zu vermeiden und die Sicherheit zu gewährleisten. Dies manifestiert sich in einem barmherzigen Umgang mit anderen Verkehrsteilnehmern, sei es durch Geduld im Stau oder durch die Toleranz gegenüber Fahrfehlern. Auch in der Kommunikation erweist sich Duldsamkeit als wertvolle Tugend: Mitgefühl und Freundlichkeit fördern eine harmonische Atmosphäre, in der Missverständnisse schnell ausgeräumt werden können. Zudem führt eine duldsame Haltung zu mehr Zufriedenheit, da man lernt, gründlich und anspruchslos zu sein, was das Zusammenleben erleichtert. Die Fähigkeit, milde auf die Fehler anderer zu reagieren, macht uns nicht nur zu besseren Zuhörern, sondern auch zu respektierten Gesprächspartnern.

Synonyme und verwandte Begriffe

Im Kontext des Begriffs ‚duldsam‘ sind verschiedene Synonyme und verwandte Begriffe zu finden, die ähnliche Bedeutungen aufweisen. Dazu zählen Begriffe wie geduldig, nachsichtig und tolerant. Diese Adjektive beschreiben eine Einstellung, die von Verständnis und Milde geprägt ist. Auch die Wörter verständnisvoll und gütig kommen in diesem Zusammenhang häufig vor, da sie die Fähigkeit betonen, in schwierigen Situationen gelinde zu reagieren. Permissiv sowie milde gestimmt können ebenfalls als verwandte Begriffe angesehen werden, da sie eine gewisse Nachsicht implizieren. In einem Thesaurus findet man möglicherweise weitere Assoziationen wie konnivent, was eine gemeinschaftliche Duldsamkeit beschreibt. Das Verständnis für die unterschiedlichen Bedeutungen dieser Begriffe bereichert den Sprachgebrauch und hilft, die Nuancen von ‚duldsam‘ in verschiedenen Kontexten zu verstehen.

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