Montag, 13.07.2026

Auringen: Modernisierte Ortsverwaltung nach umfassender Sanierung wieder in Betrieb

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Am Freitag, 10. Juli, wurde die sanierte und erweiterte Ortsverwaltung Auringen in der Kirchhügel 3 mit einem symbolischen Festakt offiziell in Betrieb genommen. Die Stadt hatte das Gebäude nicht nur instand gesetzt, sondern auch energetisch modernisiert und zusätzliche Räume für Bürgerservice und Engagement geschaffen.

Ausgangslage und durchgeführte Arbeiten

Auslöser für die Arbeiten war ein undichtes Dach, durch das Regen in das Gebäude eingedrungen war. Im Jahr 2024 beschlossen die Stadtverordneten, das Dach zu erneuern und zugleich den so genannten Kopfbau zu ertüchtigen. Dieser war bislang noch weitgehend im Zustand der 1950er Jahre.

In dem Kopfbau entstanden ein Besprechungsraum und mehrere Büroräume. Das in den 1930er Jahren errichtete ehemalige Schulhaus mit Lehrerwohnung erhielt eine neue hybride Heizungsanlage mit Wärmepumpe und Gas-Brennwerttechnik, eine Photovoltaikanlage sowie eine komplett neue Dachdeckung. Innen fand ein weitreichender Ausbau statt, zudem wurde der bislang ungedämmte Kopfbau nachträglich gedämmt.

Finanzierung und Ablauf

Die gesamten Bau- und Modernisierungsarbeiten kosteten rund 1,2 Millionen Euro. Etwa 480.000 Euro wurden aus dem Klimabudget der Stadt bereitgestellt, die verbleibenden Mittel kamen aus dem Instandhaltungsbudget des Hauptamtes.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, der als Dezernent auch für das Hauptamt zuständig ist, zeigte sich zufrieden mit dem Projektverlauf. Nach seinen Angaben wurden die Arbeiten termingerecht fertiggestellt und im veranschlagten Budgetrahmen gehalten. Er hob zudem hervor, dass in Auringen sowohl in den Klima- als auch in den Denkmalschutz investiert worden sei.

Neue Funktionen und Bedeutung für die Gemeinde

Die modernisierte Ortsverwaltung soll künftig als zentraler Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger dienen. Neben den Verwaltungsräumen wurden ein Büro für Ehrenamtliche und ein Besprechungsraum für Vereine und Gruppen eingerichtet. Nach Ansicht der Stadt verbindet das Gebäude nun zeitgemäße Arbeitsbedingungen mit dem historischen Umfeld.

Mit dem Abschluss der Sanierung endet damit nach städtischer Darstellung eine Reihe vergangener Teilbaumaßnahmen, und die Ortsverwaltung steht für die künftige Nutzung bereit.

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